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Häufige Fragen
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Wie wirkt Botox? Gibt es Nebenwirkungen?
Botox hemmt die Übertragung von Nervenimpulsen zum Muskel, der dadurch vorübergehend nicht mehr angespannt werden kann. Bis zum Beginn der Wirkung vergehen nach der Injektion zwei bis drei Tage. Durch die Injektion kann es zu einem kurzzeitigen Brennen an der Einstichstelle kommen. Bei circa 2% der Patienten kann es zu einer kurzzeitigen Schwächung der Augenlidmuskulatur oder zu kleinen Hautunterblutungen in Form von blauen Flecken kommen.
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Kann das Botox angewendet werden, wenn man andere Migränemittel nimmt?
Die Menge des verwendeten Botox ist so gering, dass die Wirkung nur gezielt in einem kleinen Bereich an der Injektionsstelle auftritt. Der Wirkstoff Botulinumtoxin ist systemisch im Körper nicht nachweisbar und es gibt keine Berichte oder Hinweise auf Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten.
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Wie lange wirkt das Botox?
Die durchschnittliche Wirkdauer beträgt zwei bis vier Monate. Gegen Ende dieser Zeit kann der Patient allmählich wieder die Zornesfalten bilden.
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Wie oft kann man das Botox anwenden?
Es gibt derzeit noch keine detaillierten Erkenntnisse über mögliche Nebenwirkungen einer jahrelangen Botox-Anwendung. Da bislang in Fällen mehrmaliger Anwendung keine Nebenwirkungen festgestellt wurden, ist ein langfristiger nachteiliger Effekt jedoch unwahrscheinlich.
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Wie findet man heraus, ob die Behandlung für die eigene Migräne geeignet ist?
Nach der Auswertung der im Fragebogen erhobenen Daten wird entschieden, ob eine Botox-Behandlung angebracht ist. Der Effekt der durch das Botox ausgelösten Muskel-Entspannung wird acht Wochen lang in einem Migränetagebuch dokumentiert. Die Veränderungen der Migränesymptomatik müssen in diesem Zeitraum eindeutig sein, d.h. sie müssen eine Verbesserung von mindestens 50% hinsichtlich der Häufigkeit und Intensität ergeben. Falls dies der Fall ist, wird nach diesem Zeitraum in einer weiteren Beratung die Option einer Operation besprochen.
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Wann werden die Fäden gezogen?
Die Fäden sind im Bereich der Augenlider nicht sichtbar. Die Fadenenden werden im inneren und äußeren Augenwinkel mit Hilfe kleiner Pflasterstreifen befestigt. Diese Streifen werden nach fünf Tagen entfernt und der Faden schmerzlos gezogen.
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Sieht man nach der Operation anders aus?
Nein. Die einzige für den Patienten sichtbare Veränderung besteht darin, dass er die Zornesfalten zwischen den Augenbrauen nicht mehr bilden kann. Waren diese Falten vor der Operation stark ausgeprägt, dann werden sie nach der Operation verschwinden oder deutlich geringer zu sehen sein.
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Sieht man eine Narbe?
Die Schnittführung erfolgt in der sogenannten Lidfalte und wird nur in den ersten Wochen nach der Operation sichtbar sein.
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Wie lange dauert die Behandlung insgesamt?
Nach der Auswertung der im Fragebogen erhobenen Daten wird entschieden, ob eine Botox-Behandlung angebracht ist. Der Effekt der durch das Botox ausgelösten Entspannung der jeweiligen Muskeln wird acht Wochen lang in einem Migränetagebuch dokumentiert. Die Veränderungen der Migränesymptomatik müssen in diesem Zeitraum eindeutig sein, d.h. sie müssen eine Verbesserung von mindestens 50% hinsichtlich der Häufigkeit und Intensität ergeben. Wenn dies der Fall ist, wird nach diesem Zeitraum in einer weiteren Beratung die Option einer Operation besprochen. Im Anschluss an die Operation ist eine zweiwöchige Erholung ratsam.
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